FEUER & CHOREOGRAPHIE
Mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit ziehen Flammen feurige Kreise, blitzschnell wechseln sich geometrische Formen ab, Bilder aus Licht und Schatten erstrahlen den Raum. Das Spiel mit dem Feuer entfaltet seine Kraft, fast scheint es als würden die Tänzerinnen getanzt. 
In der Betrachtung des Feuerspiels wird eine ganz ursprüngliche Seite in der Natur des Menschen angeregt und zieht ihn fast schon magisch in seinen Bann. Vielleicht ist es eine leise Erinnerung an vergangene Tage in der wir Menschen dem Element Feuer noch sehr viel näher waren.

Der Tanz mit dem Feuer stammt ursprünglich  von den Mauri aus Neuseeland. Seit über 1000 Jahren wird der Tanz mit dem Feuer dort zu besonderen Feierlichkeiten hauptsächlich mit den sogenannten Poi, einer Art Kettenkonstruktion, getanzt. 

 

Neue Techniken entwickelten sich im Laufe der Zeit, fantastische und abenteuerliche Geräte wie Feuerstäbe und Feuerfächer bereichern heute diese ganz eigene und faszinierende Kunstform.

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AUSGEWÄHLTE FEUERTANZ PERFORMANCES

 

Verweile Doch! 

Flussinszenierung, Donaufest Ulm 

Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,

Der täglich sie erobern muß.

Und so verbringt, umrungen von Gefahr,

Hier Kindheit, Mann und Greis sein tüchtig Jahr.

Solch ein Gewimmel möcht’ ich sehn,

Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn.

Zum Augenblicke dürft’ ich sagen:

Verweile doch, du bist so schön! 

Goethe Faust II

In der Flussinszinierung „Verweile doch“ wurde das Donauufer zum Schauplatz eines Spektakels über die Vergänglichkeit des Flusses und der Menschen.

Neben Artisten, einer Opernsängern, Tangotänzern und Musikern waren über 20 Amateure beteiligt, die sich der Feuerkunst widmeten. Auf den traditionellen Ulmer Booten - den Zillen und Ulmer Schachteln - fuhren sie die Donau hinunter und spielten und tanzten mit Feuerfächern  und tanzten mit brennenden Fackeln und Bändern. 

Die Vergänglichkeit, die Stationen menschlichen Lebens - wo zögen sie eindringlicher, gleichnishafter an uns vorüber als am Fluss. "Du bleibst, du vergehst, du bist hier und doch schon anderswo, immer hier, obschon immer anders. Von mir, der Donau, kannst Du die Lektionen des ewigen Lebens lernen." So sprach der Strom zu György Konrad in seiner "Donauanhörung" anlässlich der Eröffnung des ersten Donaufestes 1998. 

Idee und Inszenierung: Susanne Maier

Text: Iovan Nikolic

Musik: Jürgen Grözinger, Markus Romes, serbische Bläsergruppe Slatna Jabuka

Gesang: Maria Rosendorfsky

Feuertänzer-Choreographie: Marion Glöggler mit 20 Feuertänzern

Pyrotechnik: Edgar Rohr, Marion Glöggler

u.v.a. mehr.

Eine Produktion der Europäischen Donau-Akademie für das Donaufest Ulm/Neu-Ulm 2008 in Zusammenarbeit mit der Schachtelgemeinschaft "ULMA", den Ulmer Zillen-Fahrern, der Feuerwehr und dem THW Ulm.

LUMA LOKO - fire dance company

Die Arbeiten der beiden Performerinnen von LUMA LOKO zeichnen sich durch ihre tänzerischen und partnerakrobatischen Feuerelemente sowie deren Verschmelzung mit artistischen Komponenten aus. Die je nach Stück thematisch ausgewählte Musik dient als malerischer Klangteppich ihrer Performances. Luma Loko stammt aus der Esperantosprache und bedeutet soviel wie leuchtender Ort. 

Kate da Flames und ich sind die Künstlerinnen, die hinter LUMA LOKO stehen. Seit über 10 Jahren performen wir gemeinsam Feuertanzstücke, die je nach Kontext mit Elementen des Bodypainting, Schwarzlicht,- bzw  Schattentheaters kombiniert werden.

Sicherheit:

Sicherheit steht  beim Spiel mit dem Feuer immer ganz oben. Die Company arbeitet seit Beginn an unfallfrei und achtet auf eine höchstmögliche Sicherheit bei ihren Auftritten. Sie verwenden keine leicht brennbaren Flüssigkeiten. Erprobte Konstruktionen und Materialprüfungen vor jeder Verwendung garantieren eine sichere Performance. Zusätzlich ist LUMA LOKO mit einer Feuerhaftpflichtversicherung versichert.

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Das Rad des Feuers
Figurentheatersommer in Graben der Burg Giebichenstein, Halle an der Saale
Das Figurentheaterfestival mit Musik und Open-Air-Galerie war eine studentische Kooperation der Hochschule für Schauspiel "Ernst Busch" Berlin Abt. Puppenspielkunst und der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein.
Tohuwabohu nannte sich die Truppe von freien Feuerperformern, die an zwei Figurensommern im Graben der Burg Giebichenstein zum einem das Stück "Das Rad des Feuers"  und zum anderen das Stück "Feuer, Wasser, Sturm" aufführten.
Loop da Flames 
Keinkunstfestival Usedom

Der Förderverein „Kleinkunst Insel Usedom“ e.V.  tritt seit 2000 für die Förderung der Kleinkunst und der darstellenden Kunst im öffentlichen Raum an. Jedes Jahr zum Internationalen Kleinkunstfestival auf der Insel wird die Promenade um die Seebrücke Heringsdorf auf der Sonneninsel Usedom zum Treffpunkt von Künstlern aus aller Welt. Die Künstler und Künstlergruppen aus den verschiedenen Ländern stellen sich neben den Besuchern auch den scharfen Augen der Fach- und der Schülerjury.

Wir als LUMA LOKO waren zu dem Festival eingeladen und gewannen

den Schüler-Jury-Preis. Der Preis den sich die Schüler ausgedacht hatten war ein übergroßes Feuerzeug mit einer Prägung der Insel Usedom darauf. Darüber hatten wir uns natürlich sehr gefreut!

“We dance for laughter,
we dance for tears,
we dance for madness,
we dance for fears,
we dance for hopes,
we dance for screams,
we are the dancers,
we create the dreams.”
Albert Einstein
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